Zwischen gestern und morgen

Schon wieder, ist ein neues Jahr in Sichtnähe. Jährlich wiederholt sich mein Gefühl, dass sich gegen Ende des Jahres die Zeit verlangsamt. Die Tage sind kürzer, die Abende ruhiger, und manchmal bleiben kleine Momente, in denen ich einfach da bin – genau zwischen gestern und morgen, im JETZT.

 

Ich sitze am Morgen mit einer Tasse Kaffee. Ich spüre die Wärme in meinen Händen, rieche den Duft. Für einen Moment merke ich: Hier bin ich gerade wirklich. Nicht in dem, was war, nicht in dem, was noch kommt – einfach JETZT.

 

Solche Momente passieren oft ganz nebenbei. Ein Lied, das mich kurz innehalten lässt. Eine Seite in einem Buch, in die ich ganz eintauche. Ein tiefer Atemzug, bevor der Alltag weitergeht. Ein Blick in das Licht einer Kerze. Solche Momente holen mich ins Jetzt, ohne dass ich etwas dafür tun muss.

 

Vielleicht ist genau das der besondere Moment: ein kurzer Halt zwischen gestern und morgen, in dem man einfach spürt, dass man ist. Manchmal genügt ein bewusster Blick auf den gegenwärtigen Moment, um Ruhe und Klarheit zu finden.

 

Magst du mit auf diese Reise?

  • Wo spürst du gerade deinen Körper?
  • Wo nimmst du in dir die Atmung wahr?

Ja, wann hast du zuletzt wirklich innegehalten, ohne etwas anderes zu denken?

Genau so ein Augenblick, zwischen gestern und morgen. Ein Moment wo Stille entsteht – und die Gewissheit, dass alles, was wir brauchen, bereits hier ist.

Vielleicht darf der Raum gegen Ende dieses Jahres weniger ein Rückblick sein – als mehr ein sanftes Ankommen. In dir. In diesem Moment. Denn hier, in diesem besonderen Zwischenraum der Tage, formt sich schon das Neue.

Wa(h)re Gesundheit? Welche Verbindung zu deiner Natur lebst Du JETZT?